Hydrokultur

Die Hydrokultur ist eine erdlose Pflanzenhaltung. Der Wurzelballen wird statt durch Erde von gebrannten Ton (Blähton/Lecaton) umgeben. In den Füllstoffen wird Wasser gespeichert und langsam an die Wurzeln abgeben. Dadurch kommt es zu einer optimalen Wasserregulierung.

Hydrokulturpflanzen werden nur etwa alle drei bis vier Wochen bewässert. Über den stets vorhandenen Wasserstandsanzeiger lässt sich kontrollieren, wann und wie viel Wasser die Pflanze benötigt.

Hydrokulturen zeichnen sich besonders durch ihre Sauberkeit, die geringe Schädlingsanfälligkeit und ihre Robustheit aus. Auch ist das Blähtonsubstrat pilz- und keimfrei, sodass nur noch ausschließlich Hydrokulturpflanzen z.B. in Krankenhäusern eingesetzt werden dürfen. Da die Pflanzen nur selten gegossen und umgetopft werden müssen, gelten sie als sehr pflegeleicht. Moderne Pflanzgefäße und Substrate lassen grüne Oase vollkommen „natürlich" aussehen.